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Worum geht es in dem Projekt „Bekämpfung Chagas“ ?

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie über COPAL e.V. das Missionsärztliche Institut Würzburg, damit eine neue Diagnostik-Methode bald weltweit zum Einsatz kommen kann.

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Was bewegt das Projekt in der Region?

Frau Dr. Simone Kann hat eine neue diagnostische Methode entwickelt, mit der man schnell und sicher Chagas feststellen kann. Hiermit kann man nicht nur früh die Diagnose stellen und somit beste Therapiechancen herstellen, sondern auch Verläufe und Therapieerfolge kontrollieren. Das Labor in Würzburg und analog dazu eins in Kolumbien sind erforderlich, um die Methode wissenschaftlich zu etablieren. Nur dann kann die Methode weltweit den Betroffenen helfen. Wir möchten durch ein umfassendes Programm, einschließlich Schulungen, Maßnahmen gegen die Raubwanze, Aufbau von Gesundheitszentren, Aufbau eines Chagas-Labors, Ausbildung von Fachkräften, etc. die Gesundheits- und Lebensumstände der indigenen Bevölkerung verbessern. Hilfreich wäre auch der Einsatz von mobilen Ultraschallgeräten, um die medizinische Versorgung, auch in Bezug auf die Chagas-Erkrankung verbessern zu können-

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Chagas ist eine Tropenkrankheit, die vor allem in Latein-Amerika verbreitet ist, sich aber immer weiter ausdehnt. Millionen Menschen sind betroffen oder leben mit dem täglichen Risiko sich zu infizieren. Der Erreger, Trypanosoma cruzi, wird durch Raubwanzen übertragen. Rund 30-40% der chronisch erkrankten Patienten entwickeln schwere Herzerkrankungen (z.B. plötzlichen Herztod, Herzschwäche) und/oder Magen-Darm-Komplikationen (z.B. Megacolon, Megaösophagus) die zum vorzeitigen Tod, lebensbedrohlichen Situationen oder zu schweren Beeinträchtigungen führen können.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Das Labor in Würzburg und analog dazu eins in Kolumbien sind erforderlich, um die Methode wissenschaftlich zu etablieren. Nur dann kann die Methode weltweit den Betroffenen helfen. Wir möchten durch ein umfassendes Programm, einschließlich Schulungen, Maßnahmen gegen die Raubwanze, Aufbau von Gesundheitszentren, Aufbau eines Chagas-Labors, Ausbildung von Fachkräften, etc. die Gesundheits- und Lebensumstände der indigenen Bevölkerung verbessern. Hilfreich wäre auch der Einsatz von mobilen Ultraschallgeräten, um die medizinische Versorgung, auch in Bezug auf die Chagas-Erkrankung verbessern zu können-
Sie helfen mit Ihrer Spende bei der Bekämpfung der verbreiteten Chagas-Erkrankung, die gerade bei jungen Menschen zum Tod führt.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Das Missionsärztliche Institut Würzburg hat in Räumen der Universität Würzburg ein Labor mit Unterstützung von COPAL e.V. eingerichtet.
Corazones por América Latina – COPAL e.V. – ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein und wird getragen von ehrenamtlichen Frauen und Männern, denen das Wohl der Ärmsten der Armen am Herzen liegt.

Links zum Projekt:

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Chagas

Chagas, Dengue und Chikungunya sind so genannte Tropenkrankheiten, die aber auch in subtropischen Regionen weit verbreitet sind. Hunderttausende von Menschen in vielen Ländern, vor allem in Lateinamerika, sind davon betroffen. Die Erkrankungen enden in vielen Fällen tödlich und bedeuten immer – durch hohes Fieber und sogar Verwachsungen und Abbau der inneren Organe – große Einbußen an Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit für die Betroffenen.

Im August 2016 führte eine Expertengruppe des Missionsärztlichen Instituts Würzburg auf Antrag der Staatsregierung des mexikanischen Bundesstaates Hidalgo eine Erhebung im Gesundheitssektor dieses Staates durch. Dabei wurde festgestellt, dass auch in den nördlichen Bereichen Hidalgos, in den Regionen Sierra und Huasteca, die genannten Tropenkrankheiten nicht nur endemisch vorkommen, sondern dass ein Großteil der dortigen Bevölkerung daran erkrankt ist. Diese weitreichende Erkrankung bedeutet nicht nur Leid und Elend für die Kranken, sondern auch erhebliche wirtschaftliche Einbußen für den Staat, zum einen wegen der massiven Arbeitsausfälle und zum anderen aufgrund der erhöhten Ausgaben im Gesundheitswesen.

Obwohl mittlerweile die spezifischen Medikamente grundsätzlich vorhanden sind, können diese Erkrankungen bislang nicht professionell behandelt werden, weil die entsprechende Möglichkeit zur Diagnose fehlt. Die medizinischen Einrichtungen können solchen Erkrankungen nur symptomatisch mit wenig wirksamen Hilfsmitteln begegnen; das Leiden wird im besten Fall nur subjektiv vermindert, aber nicht beseitigt. Die Krankheitserreger selbst können nicht entdeckt und damit eine klare Diagnose der jeweiligen Erkrankung nicht gestellt werden.

Frau Dr. Simone Kann, Fachärztin am Missionsärztlichen Institut in Würzburg, hat  eine Labormethode entwickelt und patentieren lassen, die es ermöglicht mit einer spezifischen Blutuntersuchung die Erreger dieser Krankheiten frühzeitig zu identifizieren. Damit kann jede dieser Erkrankungen rechtzeitig und mit großen Chancen auf Heilung behandelt werden.

Um allerdings diese neue Labormethode weltweit auch verfügbar zu machen ist eine wissenschaftliche Dokumentation und Anerkennung durch die WHO erforderlich. Dazu ist die Einrichtung eines Referenzlabors in Deutschland und Versuchsreihen in verschiedenen Ländern Lateinamerikas erforderlich. Zur Zeit laufen Versuchsreihen in Kolumbien und Mexico ist im Aufbau. Die zuständigen Behörden vor Ort sind derzeit weder technisch noch finanziell in der Lage ein solches Projekt durchzuführen.

COPAL e.V. hat sich daher bereit erklärt den Aufbau dieser Einrichtungen zu unterstützen. Mit Benefizveranstaltungen soll der nötige Betrag zur Finanzierung dieses Vorhabens aufgebracht werden. Hunderttausenden von Menschen kann durch dieses Projekt geholfen werden.